Da ist doch der Wurm drin! Endoparasiten in der Diskussion Wenn es um das Thema Entwurmen geht streiten sich die Geister...

Da ist doch der Wurm drin!

Endoparasiten in der Diskussion

Wenn es um das Thema Entwurmen geht streiten sich die Geister..., Tierärzte, Tierheilpraktiker und Tierbesitzer. Muss Entwurmen denn wirklich sein und dann gleich 4 bis 12 mal pro Jahr? Und gerade bei so jungen Tieren alle 2 Wochen? Der Eine sagt ein muss, der Andere spricht sich dagegen aus. Aber was macht man denn nun am Besten? Am Besten das, was für das Tier am Besten ist.

1.       Man sollte sich vergewissern, ob ein tatsächlicher Wurmbefall vorliegt. Hierzu kann man Kotproben zur Analyse in tiermedizinische Labore schicken. Hier wird dann auf Wurmeier untersucht- Wenn eine Anzahl von über 200 Eiern pro Kotprobe gezählt wurde, dann sollte eine Entwurmung stattfinden. Zahlen unter 200 ist allerdings "ein normales Zusammenleben von Parasit und Wirt", denn jeder Organismus und jedes Immunsystem ist auf Parasiten eingestellt und kann mit ihnen zusammenleben ohne jeglichen Schaden davon zu tragen.

2.       Achten Sie also auf eine naturnahe Lebensweise Ihres Tieres. Viel Bewegung an der frischen Luft, Sozialkontakte und eine natürliche Ernährung (z.B. durch eine Beigabe von OLEWO Karotten oder Rote Bete, die den Körper mit natürlichen Vitaminen und Spurenelementen versorgt). Dann werden Sie und ihre Vierbeiner keinerlei Probleme mit Würmern und Parasiten bekommen. Denn in freier Wildbahn kommen die Tiere ja auch ohne Wurmkur klar oder nicht? Einzig und allein ein gestörtes Immunsystem und eine untypische Lebensweise können dazu führen, dass die Tiere nicht mehr in der Lage sind ihren Körper selbst gegen Parasiten zu schützen.

3.       Bevor vorbeugend eine Wurmkur gegeben wird, kann man vorbeugend lieber auf die Phytotherapie zurückgreifen. Eine direkte phytotherapeutische Bekämpfung gegen Darmwürmer ist toxisch und sollte daher nur von geschulten Therapeuten veranlasst werden. Gegen eine vorbeugende Gabe von Heilpflanzen spricht allerdings nichts dagegen: sie sorgen für ein gesundes und natürliches Darm-Milieu und halten dieses aufrecht. Hier einige Beispiele (genaue Dosierungen und Beigaben sollten abgesprochen werden. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung)

·         Knoblauch und Bärlauch fördern die Darmflora

·         Wermut schädigt vorhandene Darmparasiten durch seinen hohen Anteil an Bitterstoffen

·         Karotte unterstützt die Darmflora (Optimale Versorgung aus unserem Sortiment: Olewo Karotten-Pellets für den Hund oder mit 10% Sojaöl für das Pferd oder Olewo Karotten-Chips)

·         Der gemeine Dost oder Majoran wirken wie Antibiotika und Antiparasitika und werden so z.B. in der Schweinemast eingesetzt

·         Kürbiskerne mit Rizinusöl wirken wurmtreibend

·         Die ätherischen Öle des Thymians schaffen ein unangenehmes Milieu im Darm für die Parasiten (Gabe durch Thymian-Kapseln)

·         Die Fütterung von Rote Bete hilft dem Körper zu regenerieren nach einem Wurmbefall (Schmackhafte und einfache Lösung sind die Olewo Rote Bete- Chips oder das Granulat, auch mäkelige Tiere fressen es in der getrockneten Form sehr gerne)

Fazit: Weniger ist mal wieder mehr...

Es muss nicht immer gleich die radikale Wurmkur sein: Wir vergessen, dass in der Natur Lebensgemeinschaften zu einem gesunden Gleichgewicht führen , und dass Bakterien oder Parasiten an sich nichts "Böses" sind. Unser Körper und der unserer vierbeinigen Freunde existiert alleine durch eine Vielzahl von Mitbewohnern, den sogenannten Kommensalen. Diese ermöglichen uns erst zu Leben!

 

Bei akutem Wurmbefall oder Notfällen sollte immer erst ein Tierarzt zur Rate gezogen werden! Es kann immer wieder zu starken Wurmbefall kommen, z.B. durch mangelnde Stall- und Weide-Hygiene, Stallwechsel oder vermehrten Stress der Tiere. Auch bei Jagdhunden sollte auf regelmäßigen Wurmbestand getestet werden, da sie durch das Wild des öfteren in Kontakt mit Endoparasiten kommen könnten.
Würmer sind nicht einfach so im Körper oder Futter vorhanden und belagern so ihren Wirt. Es ist vielmehr ein Kreislauf (siehe Grafik):

1.       Ausscheiden von Wurmeiern durch den Kot

2.       Entwicklung zum Larvenstadium I

3.       Entwicklung zum Larvenstadium II

4.       Entwicklung zum Pre-Wurmstadium/ Larve III

5.       Aufnahme dieser über Gras, Moos o.ä. auf der Koppel, am Straßenrand oder Wald

6.       Adultstadium innerhalb des Wirtes, Vermehren durch das Ausscheiden der Eier (1.)

Ein Überblick häufiger Endoparasiten

Pferde

Hunde

Katzen

Spulwürmer

Spulwürmer

Spulwürmer

Bandwürmer

Bandwürmer

Bandwürmer

Dasselfliegenlarven (Magendasseln)

Hakenwürmer

Hakenwürmer

Strongilyden (klein und groß)

Herzwürmer (selten, im Ausland)

 

Pfriemenschwänze

 

 

Zwergfadenwürmer

 

 

Lungenwürmer

 

 

Magenfadenwürmer

 

 

Rollschwänze

 

 

Mikrofilarien

 

 

Leberegel

 

 

Es können neben diesen Parasiten auch noch andere vorkommen. Oft ist ihr Vorkommen jahreszeitlich oder geologisch begrenzt.

Wurmbefall erkennen

Pferde

Hunde

Katzen

Leistungseinbruch

Schwäche

 

Appetitlosigkeit

Juckreiz (Analgegend=Schlittenfahren)

 

Abmagerung

Abmagerung

Abmagerung

Magen-Darm: Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Koliken

Magen-Darm: Erbrechen, blutiger Durchfall, Entzündungen

Magen-Darm: Erbrechen, Durchfall (blutiger Kot), Blähungen

Stumpfes, glanzloses Fell

Struppiges, glanzloses Fell

Struppiges, glanzloses Fell

Wachstumsstörungen

Husten

 

Schwaches Immunsystem

Wurmbauch (aufgebläht, harte Bauchdecke)

 

 

 

Anämie

Anämie

 

Tags: Wurm
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