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    <updated>2026-05-11T23:23:49+02:00</updated>
    
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            <title type="text">DRUSE im Umlauf !!!</title>
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                                            DRUSE im Umlauf !!! Aus aktuellen Anlass möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die hochansteckende Infektionskrankheit &quot;Druse&quot; in der Region Hannover ausgebrochen ist!
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  DRUSE im Umlauf !!!  
  Aus aktuellen Anlass m&amp;ouml;chten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die hochansteckende Infektionskrankheit &quot;Druse&quot; in der Region Hannover ausgebrochen ist!  
 &amp;nbsp; 
 &amp;Uuml;ber aktuelle Medien wurde berichtet, dass die ansteckende Atemwegserkrankung Druse in der Region Hannover ausgebrochen ist. Daher m&amp;ouml;chten wir Ihnen kurz einige Informationen und Ratschl&amp;auml;ge geben, um die Weiterverbreitung zu verhindern! 
    Allgemein    
  DRUSE wird durch Bakterien der Spezies  Streptococcus equi sub. equi  verursacht. Klinisch &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich die Infektion vor allem als eitrige Entz&amp;uuml;ndung der Lymphknoten. Vorrangig sind dabei die Lymphknoten im Kopfbereich, also die Kehlgangs- und Rachenraumlymphknoten betroffen. Abh&amp;auml;ngig von der Lokalisierung der entz&amp;uuml;ndeten Lymphknoten kann eine Vielfalt klinischer Symptome (s.u.) auftreten. Die Druse ist weder anzeige- noch meldepflichtig, daher werden bei Ausbruch der Erkrankung in einem Bestand auch keine amtlichen Ma&amp;szlig;nahmen zur Bek&amp;auml;mpfung ergriffen. Somit sind Reiter und Pferdebesitzer selbst daf&amp;uuml;r verantwortlich auf die Krankheit aufmerksam zu machen oder ihren Stall unter Quarant&amp;auml;ne zu setzten! Da es sich um einen hoch ansteckenden Erreger handelt ist ein koordiniertes Eingreifen im Sinne Aller! Vor allem junge Pferde zwischen dem ersten bis 5. Lebensjahr sind von der Krankheit betroffen, daher wird sie auch oft als &quot;Kinderkrankheit&quot; bezeichnet. Allerdings sollte man das nicht verallgemeinern, auch &amp;auml;ltere Pferde k&amp;ouml;nnen sich mit dem Erreger infizieren und ihn weitergeben. Mit oder ohne Symptomatik.  
    Der Erreger    
   Strep. equi equi    ist ein in der Umwelt nicht nat&amp;uuml;rlich vorhandenes Bakterium, welches aber zwischen 4 Tagen (Erde) und 8 Wochen (Wasser) in der vom Ausscheider kontaminierten Umgebung &amp;uuml;berleben kann.  
  Die Verbreitung von Pferd zu Pferd ist vor allem durch den direkten Kontakt (v.a. Maul und Nase) oder &amp;uuml;ber sogenannte Tr&amp;auml;ger (Pflegepersonal, Gegenst&amp;auml;nde wie Wasserk&amp;uuml;bel, Futtertr&amp;ouml;ge, Gebisse etc.) m&amp;ouml;glich. Die individuelle Empfindlichkeit eines Pferdes f&amp;uuml;r die Infektion ist sehr variabel.   
  Faktoren, die die Infektion des einzelnen Tieres f&amp;ouml;rdern oder erschweren k&amp;ouml;nnen, sind der aktuelle Status des Immunsystems (Alter, andere Erkrankungen, aktuelle Impfungen, etc.), die Anzahl der Bakterien in der Umgebung des Tieres sowie eine m&amp;ouml;gliche Immunit&amp;auml;t, die bei einem eventuellen vorherigen Kontakt mit dem Bakterium ausgebildet wurde. Bei 2 -10 % der betroffenen Tiere eliminiert das Immunsystem den Erreger nicht g&amp;auml;nzlich, sondern die Bakterie zieht sich in die Lufts&amp;auml;cke eines Pferdes zur&amp;uuml;ck und wird von dort aus gelegentlich in kleinen Mengen ausgeschieden. Sie nehmen im Bestand eine Reservoirfunktion ein, somit kann sich die Druse &amp;uuml;ber diese Tr&amp;auml;ger lange im Bestand manifestieren. Neuank&amp;ouml;mmlinge im Bestand, deren spezifische Abwehr sehr niedrig ist, werden dann schnell infiziert.  
    Symptome    
  Nach einer Inkubationszeit von 3 bis 10 Tagen entwickeln sich klinische Symptome. Zu diesen geh&amp;ouml;ren gr&amp;uuml;nlich- gelber Nasenausfluss, Fieber (bis 40,0- 41,5&amp;deg;C), Appetitlosigkeit, Schl&amp;auml;frigkeit, Husten und Schwellung der Lymphknoten im Kopfbereich (Unterkiefer, Ganaschen).   
  Die Lymphknoten sind das Zielorgan der DRUSE-Bakterien und f&amp;uuml;llen sich als Reaktion auf den Kontakt mit dem Erreger mit Eiter. Nach einer gewissen Zeit platzen die geschwollenen Lymphknoten auf und der Eiter entleert sich. Die Lymphknoten im Kehlgangs- Bereich k&amp;ouml;nnen sich jedoch auch in den Luftsack entleeren und einen eitrigen Nasenausfluss verursachen. Der Eiter und die &amp;uuml;ber die Nase ausgeschiedenen Sekrete sind sehr stark erregerhaltig, so dass die Krankheit in diesem Stadium schnell auf andere Pferde &amp;uuml;bertragen wird. Ansteckend ist die Krankheit schon vom ersten Tag an, auch wenn noch keine sichtbaren Symptome nachweisbar sind!  
    Variationen und Komplikationen des Krankheitsbildes    
  Die Lymphknoten k&amp;ouml;nnen so vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert und schmerzhaft sein, dass der Kehlkopf und die Luftr&amp;ouml;hre verengt werden und die Pferde an Atemnot leiden. Erkrankte Pferde halten oft Kopf und Hals gestreckt, um die luftf&amp;uuml;hrenden Atemwege zu entlasten.  
  Pferde, die bei Ausbruch der Erkrankung in einem Bestand zuvor schon Erregerkontakt hatten und dabei eine (teilweise) Immunit&amp;auml;t ausgebildet haben, zeigen oft einen leichteren Verlauf mit Fieber und geringem Nasenausfluss, ohne Abszesse der Lymphknoten zu entwickeln. Mit einer solchen Verlaufsform kann der Erreger oft unerkannt in neue Best&amp;auml;nde eingeschleppt werden oder aber Neueinsteller oder Neuank&amp;ouml;mmlinge im Bestand infizieren.  
  In wenigen F&amp;auml;llen besiedeln die DRUSE- Bakterien auch Brust- und Bauchh&amp;ouml;hle oder das Gehirn, woraus entsprechende Komplikationen resultieren. Diese Erkrankungen werden als &amp;bdquo;metastatische DRUSE&amp;ldquo; bezeichnet und k&amp;ouml;nnen zum Tod des Tieres f&amp;uuml;hren.   
  Die DRUSE verursacht in wenigen F&amp;auml;llen durch eine Immunkomplexreaktion im Pferdek&amp;ouml;rper auch die sogenannte Blutfleckenkrankheit ( Morbus maculosus ), welche durch Schwellungen an Kopf und Beinen sowie Kreislaufst&amp;ouml;rungen mit Todesf&amp;auml;llen gekennzeichnet ist.  
    Erste Ma&amp;szlig;nahmen    
  Sollte ein Pferd in Ihrem Stall betroffen sein, k&amp;ouml;nnen Sie helfen die Weiterverbreitung zu verhindern, indem Sie sich wie folgt verhalten:  
  Versuchen Sie eine Quarant&amp;auml;ne- Zone zu schaffen, indem Sie f&amp;uuml;r das erkrankte Pferd eine separate Box, eigenes Futter, extra Eimer etc. zu Verf&amp;uuml;gung stellen. Der Kontakt zu anderen Pferden sollte unbedingt vermieden werden (Trennw&amp;auml;nde). Vor der Box des infizierten Pferdes sollte eine Desinfektionswanne stehen, damit der Erreger nicht passiv (d.h. &amp;uuml;ber Menschen, die die Box des Pferdes betreten haben) &amp;uuml;ber den Hof verteilt wird. Zus&amp;auml;tzlich sollten Kleidungswechsel und eine gr&amp;uuml;ndliche H&amp;auml;nde-Desinfektion nach jedem Kontakt mit dem Pferd erfolgen. Da der Erreger &amp;uuml;ber Wochen in der Au&amp;szlig;enwelt &amp;uuml;berleben kann, sind alle Gegenst&amp;auml;nde, die kontaminiert sein k&amp;ouml;nnten, laufend zu desinfizieren. Zus&amp;auml;tzlich sollte bei allen anderen Pferden im Stall t&amp;auml;glich Fieber gemessen werden, um rechtzeitig weitere Erkrankungen zu erkennen und Isolations-und ggf. Behandlungsma&amp;szlig;nahmen zu ergreifen.  
    Diagnose und Behandlung    
  Die typischen klassischen Symptome, das Auftreten bei Fohlen und jungen Pferden, sowie der meist seuchenhafte Verlauf in Zuchtbest&amp;auml;nden erlauben eine klinische Verdachtsdiagnose. Die bakteriologische Untersuchung (Erregerkultur) mit PCR (direkter Erregernachweis) ist unerl&amp;auml;sslich. Hierf&amp;uuml;r sind Nasentupferproben oder Sp&amp;uuml;lpproben aus den Naseng&amp;auml;ngen (10- 15cm vom &amp;auml;u&amp;szlig;eren Nasenloch) oder Eiter von Lymphknoten, der aseptisch entnommen wurde, geeignet.  
  Die Behandlung der DRUSE ist nach wie vor umstritten. Allgemein anerkannt ist die Position, dass eine antibiotische Behandlung meist nicht gerechtfertigt ist, wenn das Tier klinisch nicht schwer erkrankt ist, die Atemwege nicht eingeengt sind und es schon zur Abszess- Bildung gekommen ist. Bereits bestehende Abszesse k&amp;ouml;nnen aufgrund der Abszesskapsel durch das Antibiotikum nicht mehr erreicht werden. Eine aggressive antibiotische Therapie mit Penicillin f&amp;uuml;r 7-10 Tage kann im fr&amp;uuml;hen Stadium der Infektion (Fieberphase, noch keine Abszedierung der Lymphknoten) der Infektion und der Weiterverbreitung des Erregers entgegenwirken. Diese Tiere entwickeln dann allerdings nur eine geringe Immunit&amp;auml;t.  
  Die strikte Einhaltung von Hygiene- Protokollen und die konsequente Isolierung erkrankter Pferde und Ausscheider sind fundamentale Ma&amp;szlig;nahmen zur Eind&amp;auml;mmung der Verbreitung!  
  Die Ausscheidung der Erreger endet nicht mit &amp;uuml;berstandener Erkrankung. Bis zu drei Wochen &amp;uuml;ber das Ende der klinischen Symptome hinaus werden Bakterien mit dem Nasensekret ausgeschieden. Im Einzelfall kann die Ausscheidung aber auch bis zu 36 Monate nach Ende der Erkrankung erfolgen.   
  Dies ist bei den Tieren, die eine chronische Luftsackentz&amp;uuml;ndung im Rahmen der DRUSE-Erkrankung entwickelt haben, der Fall. Kleine Mengen an DRUSE- Bakterien verbleiben im Luftsack ohne klinische Symptome zu verursachen, werden jedoch intermittierend ausgeschieden und k&amp;ouml;nnen so die Weiterverbreitung erm&amp;ouml;glichen. Daher sollte in regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Abst&amp;auml;nden weiterhin kontrolliert werden, ob der Erreger durch das betroffene Pferd weitergegeben kann.  
  Die DRUSE- Bakterien lassen sich von den &amp;uuml;blichen Desinfektionsmitteln sehr gut abt&amp;ouml;ten und werden in der Umgebung rasch von Bodenbakterien inaktiviert. Auf der Oberfl&amp;auml;che von Gegenst&amp;auml;nden oder an nassen, feuchten Orten k&amp;ouml;nnen sie allerdings einige Zeit &amp;uuml;berleben (bis zu 48 Tage). Im Allgemeinen sollte eine Koppel f&amp;uuml;r mindestens einen Monat nicht benutzt werden.  
 &amp;nbsp; 
    Das Wichtigste in K&amp;uuml;rze:    
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Bei Druse- Verdacht den Tierarzt verst&amp;auml;ndigen, die Diagnose sichern (Kultur und PCR)  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Erkrankte Pferde unverz&amp;uuml;glich isolieren: kein direkter und indirekter Kontakt zu anderen Pferden, Desinfektionsmatten und Einmalhandschuhe vor der Box bereitstellen  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     T&amp;auml;gliche Temperaturkontrolle aller Pferde des Bestandes, bei Auftreten von Fieber Pferde isolieren und das weitere Vorgehen mit dem Tierarzt absprechen  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Betreuung gesunder und erkrankter Pferde durch verschiedene Personen; falls dies nicht m&amp;ouml;glich ist, zuerst gesunde, dann erkrankte Pferde versorgen  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wechsel der Kleidung und H&amp;auml;ndedesinfektion nach jedem Kontakt mit erkrankten Pferden  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Kein Zugang betriebsfremder Personen, Hunden und Katzen zu isolierten Stallbereichen  
 &amp;nbsp; 
   o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Nur als &amp;bdquo;gesund&amp;ldquo; getestete Pferde (s. o. ) in andere Best&amp;auml;nde verbringen  
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2015-07-21T11:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zur Rosse</title>
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                                            Olewo Karotten zur Rosse – ein Fruchtbarkeitsfaktor in vitaminarmen Monaten
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                 Olewo Karotten zur Rosse &amp;ndash; ein Fruchtbarkeitsfaktor in vitaminarmen Monaten 
 &amp;szlig;-Carotin ist als pflanzlicher Farbstoff in frischem Gr&amp;uuml;nfutter und M&amp;ouml;hren besonders reichlich vorhanden. Mittlerweile ist hinreichend belegt, dass t&amp;auml;gliche Zugaben von ca. 50 &amp;ndash; 100 mg &amp;szlig;-Carotin pro 100 kg K&amp;ouml;rpergewicht eine Verbesserung der Zyklen und der Follikelreifung, wie auch h&amp;ouml;here Tr&amp;auml;chtigkeits- und Abfohlraten bewirken. Eine solche Zusatzf&amp;uuml;tterung ist in den Wintermonaten bei fr&amp;uuml;h geplanten Abfohlungen besonders sinnvoll. 
 100 gr Olewo Chips ben&amp;ouml;tige ich pro 100 kg KGW/Tag. 
 Mit zunehmender Lagerdauer des konservierten Gr&amp;uuml;nfutters (Heu, Silage) weist dieses durch Ernten in problematischen Witterungsbedingungen oder durch unsachgem&amp;auml;&amp;szlig;e Ernteverfahren sehr geringe Gehalte auf. 
 Merke: Vor allem im Heu ist bereits zum jeweiligen Jahresende kaum noch ein nennenswerter Gehalt an diesem Provitamin anzutreffen. Futtermittel wie M&amp;ouml;hren, Grassilagen, Gr&amp;uuml;nmehle oder Olewo Karotten f&amp;uuml;llen solche L&amp;uuml;cken, wobei &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ssige Mengen von &amp;szlig;-Carotin ohne negative Auswirkungen wieder ausgeschieden werden. 
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                            <updated>2014-10-01T09:15:00+02:00</updated>
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