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So bleiben Meerschweinchen gesund Die Haltung von Meerschweinchen gilt im Algemeinen als unproblematisch. Für eine lange Freude an den kleinen Hausgenossen sind allerdings einige Grundregeln zu beachten. Wir geben Tipps… Tipps für gesunde Meerschweinchen Zu zweit ist man weniger allein In ihrer Heimat leben die Nager in großen Gruppen zusammen. Ein Meerschweinchen sollte deshalb niemals allein, sondern immer in Gesellschaft leben. Sie sind von Natur aus ängstlich, denn sie haben viele Feinde. Wird also ein neues Schweinchen angeschafft, sind langsame Eingewöhnungsphasen und Rückzugsmöglichkeiten für das Wohlbefinden besonders wichtig.
Vitamin C-Mangel vermeiden Meerschweinchen sind auf die Zufuhr von Vitamin C über die Nahrung angewiesen, denn sie können es nicht selbst bilden. Dies haben sie mit dem Menschen gemeinsam. Fehlt dieses wichtige Vitamin, sind Zahnfleischentzündungen, Zahnverluste oder auch Gelenk- und Muskelentzündungen die Folge. In handelsüblichen Trockenmischungen ist Vitamin C nicht länger als neun bis zwölf Wochen verfügbar. Besonders in den grünfutterarmen Monaten ist ein Rations-Check absolut wichtig: Obst, Gemüse, Kräuter, trockenes und aromatisches Heu als Zulagen anbieten In den Wintermonaten verhindern Vitaminzusätze über das Trinkwasser mögliche Defizite Wichtig: Apfel, Banane, Birne und Erdbeeren nur einmal pro Woche füttern, Steinobst und exotische Früchte wie Mango, Papaya, Granatapfel und auch Rhabarber sind nichts für Meerschweinchen! Meerschweins Leibgericht: Gemüse Auch wenn Spinat, Eichblatt-, Eisberg-, Feld- und Kopfsalat nur selten und in kleinen Mengen zum Speiseplan gehören sollten, ist frisches Gemüse oder schonend getrocknetes Beifutter wichtig. Unsere Empfehlung dazu:
Olewo Nager Mix, mit getrockneter Rote Bete und Karotte im praktischen 1 kg Beutel
Was das Meerschweinchen verträgt: - Brokkoli (langsam anfüttern, enthält viel Vitamin C) - Grüner Hafer - Gurke (nicht zu viel) - Maisblätter und -stängel (Kolben machen dick) - Karotten - Rote Bete - Paprika ohne Strunk (enthält viel Vitamin C) - Radieschenblätter - Rucola - Sellerie mit Grün (Knollensellerie schälen) - Steckrübe - Wenig Tomate (enthält zu viel Säure) - Topinambur Zahnkontrolle Die regelmäßige Zahnkontrolle gerät leicht in Vergessenheit. Meerschweinchenzähne wachsen ein Leben lang. Zahnfehlstellungen und fehlende Nagemöglichkeiten führen zu ungleichmäßigem Wachstum der Zähne und machen den Schützlingen das Leben unnötig schwer. Hinweise auf solche Probleme können sein: Entzündungen und Schwellungen im Maulbereich Tränende Augen Verkrustungen im Gesicht oder Unterkiefer Verweigern der Nahrungsaufnahme (Wenn das Fressen nach wenigen Kauversuchen eingestellt wird, unbedingt den Tierarzt aufsuchen!) Neben Heu und Frischfutter können deshalb folgende Maßnahmen vorbeugen: Getrocknete Zweige von ungespritzten Obstbäumen zum Benagen anbieten Die Backenzähne regelmäßig vom Tierarzt überprüfen lassen Krallen kürzen In den kargen Höhenlagen der Ursprungsheimat Südamerika beschaffen sich Meerschweinchen ihre Nahrung durch ein regelmäßiges Graben und Scharren auf hartem Untergrund. Dieses Verhalten lässt die Krallen nicht unkontrolliert wachsen. In der Käfighaltung gibt es diese Möglichkeit nicht. Krallen sind deshalb regelmäßig zu kürzen; sie wachsen sonst korkenzieherartig in die Fußballen und können schwere Abszesse nach sich ziehen Vorsicht Darmparasiten Unerwünschte Mitbewohner im Darm, sind beispielsweise Kokzidien, welche sich als einzellige Lebewesen in der Darmschleimhaut einnisten. Zeigt ein Meerschweinchen Mangelnden Appetit Glanzloses Fell Durchfall könnte es sich auch um Parasiten handeln. Der Tierarzt kann dann mittels einer Kotuntersuchung überprüfen, ob medikamentös Abhilfe geschaffen werden kann. Tipp: Wenn Meerschweinchen beim Harnabsatz quieken, kann dies ein Hinweis auf eine Blasenentzündung oder auf Harnsteine sein! Hinweis: Kot- und Haarfressen ist bei Meerschweinchen normal und es sollte keinen Anlass zur Besorgnis geben.
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