|
Was ist ein Equines Sarkoid? Equine Sarkoide sind Bindegewebstumore der Haut, die bei Pferden, Eseln und Mulis auftreten können. Sie verursachen üblicherweise weder Juckreiz noch Schmerzen und treten in verschiedenen Varianten in Erscheinung. Diese reichen von harmlos anmutenden Kahlstellen auf der Haut (unter denen sich ein Tumor versteckt), bis hin zu warzenartigen, verhornten oder schuppigen, aber auch knotenförmigen Gebilden. Sarkoide können unter der Haut auftreten, aber auch nach außen aufbrechen und Geschwüren ähneln. Manche wachsen nur langsam, andere beschädigen die Haut und wuchern in Schüben.
Equine Sarkoide bilden sich überall am Körper, bevorzugt jedoch in der Augenregion und an der Bauchnaht. Ebenso sind die Beine, Kniefalten und Achselhöhlen häufig betroffen. Da sie Flechten, Warzen und anderen Tumorarten sehr ähnlich sind, verschafft letztlich nur eine Gewebeprobe eindeutige Klärung der Herkunft. Die Ursachen Neben einer genetischen Veranlagung wird als Verursacher ein Virus (Bovines Papillomvirus oder Retrovirus) vermutet, welches seine Eintrittspforte in kleinen Wunden findet. Junge Pferde unter 6 Jahren sind häufiger betroffen. Unter den Rassen gelten Quarterhorses, Appaloosas und Araber als besonders anfällig.
Problematische Krankheitsverläufe Sarkoide streuen üblicherweise nicht, dennoch werden manchmal Ableger unter der Haut gebildet. Kleine Verletzungen des Sarkoids führen oftmals zu einer Beschleunigung des Wachstums und regen bis dahin inaktive Tumore erst zur Zellteilung an. Oft bilden sich nach der Entfernung alter Tumore recht schnell neue. Die Rückfallquote ist also hoch und die Hauttumore widersetzen sich oft hartnäckig den verschiedenen Therapieformen.
Behandlungs-Möglichkeiten Es gibt mehrere Behandlungs-Strategien:
- Inaktive Sarkoide, welche nicht stören, werden in Ruhe gelassen
- Wachsende Tumore sind unbedingt behandelbar und werden üblicherweise per OP (Rückfall sehr häufig!) oder durch verschiedenen, spezielle Techniken entfernt. Es gibt die
- Lasertherapie - Kyrochirurgie (mit flüssigen Stickstoff) - Thermotherapie (mit Radiofrequenzstrom) - Brachytherapie (mittels radioaktiver Stoffen) - Aufbringung von Salben, Pasten (z.B. Kupfersulfalt) - Chemotherapie - Manuelle Therapie: Abbinden des Geschwürs mit Gummiringen - Immuntherapie
Alternative Behandlungsmethoden Naturheilsalben, aber auch mehrmonatige Anwendungen mit Globuli, Echinaceae und Eleu-Kokk-Produkten wurden schon erfolgreich an Sarkoiden eingesetzt und brachten das Sarkoid zur Austrocknung/Abschälung. Als ungeeignet erwies sich hingegen Aloe Vera.
Unsere Empfehlung: Rote Bete Chips und Wilms PinusFauna Hin und wieder berichten Pferdeleute, dass sich Bindegewebstumore wie das Equine Sarkoid durch eine mehrwöchige Fütterungsergänzung mit getrockneter Rote Bete zurück bilden oder austrocknen. Möglicherweise ist dies auf ein Zusammenspiel vieler pflanzeneigener Baustoffe zurückzuführen, die ebenso schonend wie natürlich als Regulativ wirksam werden.
In der heilkundlichen Überlieferung fand Rote Bete bereits um 400 v. Chr. eine erste Erwähnung und auch in späteren Quellen wird sie stets zur die Behandlung von Hautentzündungen und Infektionskrankheiten empfohlen.. Die Wirkstoffe B12, Kupfer, Zink, Mangan und Selen leisten offenbar bedeutsame Dienste im Hautstoffwechsel, aber auch als Baustoff bei vielen Gelenk- und Stoffwechselerkrankungen. Die pflanzenspezifischen, sog. sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind als stärkende Wirkstoffe aktiv: Den enthaltenen Saponinen (Bitterstoffe) und Flavonoiden (pflanzliche Schutzstoffe) wird eine krebsvorbeugende, entzündungshemmende und immunstimulierende Wirkung zugeschrieben. Im Laborversuch zeigten die Inhaltsstoffe getrockneter Rote Bete Chips eine gute Eignung bei der Inaktivierung von sog. endogenen Radikalen im Körper. Unterstützend zur inneren Anwendung über mehrere Monate empfiehlt sich die äussere Behandlung mit Wilms PinusFauna Extrakt oder Pflegegel, denn beide Anwendungsformen wirken antiviral, entzündungshemmend und zellregenerierend durch die enthaltenen pflanzlichen Gerbstoffe, pflanzlichen Hormone und Vitaminbegleitstoffe.
|
|
 |